Impulse gesetzt

Impulse gesetzt

„Kommt zusammen“ – auch über Kontinente hinweg – Unsere Partnerschaft mit Kalungu im Kongo

Seit 1990 wird im Kirchenkreis Köln Rechtsrheinisch die Partnerschaft mit der CBCA („Communauté Baptiste au Centre de l´Afrique“) im Kirchenkreis Kalungu im Osten der demokratischen Republik Kongo gelebt. Dieser besteht aus 16 baptistischen Gemeinden mit diakonischen Einrichtungen, Bildungszentren und Krankenhäusern.

Aktuell haben uns folgende Nachrichten aus Kalungu bewegt:

-Taufen: Zu Pfingsten fanden in 3 Kirchengemeinden Taufen statt. Das Foto zeigt, wie in baptistischen Gemeinden erwachsene Menschen nach einem persönlichen Bekenntnis ganz untergetaucht werden.

– Musik: In der Gemeinde Minova hat erstmal der „Chor der Taubstummen“ gesungen. In Kalungu und Köln-Rechtsrheinisch wird ein Chorprojekt für 2020 geplant, zu dem ausgewählte Sängerinnen und Sänger nach Kalungu reisen werden.

– Bau des Diakoniezentrums in Minova: Die Baukosten sind gestiegen, der Finanzierungsplan konnte nicht ganz eingehalten werden. Lösungen werden in Kalungu gefunden, wir unterstützen ggfs. mit weiteren Spendenmitteln.

– Bildung: Auch in der Gehörlosenschule konnten Abschlusszeugnisse erteilt werden. Für das Diakoniezentrum ist nun geplant, dass ältere und von Obdachlosigkeit gefährdete Menschen ein Handwerk zum Leben erlernen können, damit sie nicht betteln gehen müssen.

-Theologie und Kirche: Es fand eine Vollversammlung aller (780!) Pfarrer in Goma statt, in der es u.a. auch um die Stellung von Frauen in der Kirche ging. Künftig sollen Frauen als Presbyterinnen geweiht werden und der Weg von einem Theologiestudium über Vikariat mit Zeugnis der Gemeinde soll auch für Frauen künftig möglich sein.

-Gesundheit: Ebola wird als Bedrohung empfunden, zumal sie schon in Botengu und im Süd-Kivu aufgetreten ist. An mobilen Gefäßen zur Händedesinfektion wird gerade gearbeitet.

Die Kirche im Kongo versteht sich als Kämpferin für Demokratie und Menschenrechte in einem äußert schwierigen politischen Umfeld. Es ist wichtig für die Menschen dort, sich zu versammeln, Gottesdienste zu feiern und Prozesse des Fortschritts in Gang zu bringen. Wie aber kommen wir – auch unsere Gemeinde – mit den Menschen in Kalungu dann „zusammen“?

1) Im Arbeitskreis Kalungu unseres Kirchenkreises treffen wir uns, um Partnerschaft zu leben. Dies geschieht durch:  voneinander hören – voneinander lernen – miteinander teilen – gemeinsam handeln.

2) Wir feiern Partnerschafts-Gottesdienste, wo wir über Kontinente hinweg gemeinsam und füreinander beten.

3) Es gibt gegenseitige Besuche, u.a. gab es im Juni ein Treffen auf dem Kirchentag in Dortmund.

4) Wir vernetzen uns mit afrikanischen Christen in Deutschland, um noch mehr über Glaubens- und Lebenswelt zu erfahren und Kulturverständigung zu betreiben

Wollen Sie noch mehr erfahren? Frau Leny Gaida, Vorsitzende des Arbeitskreises, gibt Ihnen gerne Auskunft, auch Pfarrerin Stangenberg oder unter www.kirche-koeln und  der Stichwortsuche „Kalungu“.

Wollen Sie helfen? Dann unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende, die aktuell dem Bau des Diakoniezentrums in Minova in der Provinz Süd-Kivu im Kongo zugute kommt. Bitte spenden sie an Kirchenkreis Köln -Rechtsrheinisch, IBAN E79 3506 0190 1010 9250 17 und dem Verwendungszweck „Minova/Kongo“. Vielen herzlichen Dank!

 

Andrea Stangenberg-Wingerning