Ev. Kirchengemeinde Köln Rath-Ostheim

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Gesellschaft

Gesellschaftliches Umfeld

Ihr seid das Salz der Erde.
Matthäus 5,13
Als Salz der Erde dient die Gemeinde mit dem Wort ihrer Verkündigung, mit ihrem Beten und Tun dem Leben und Zusammenleben in der Welt.

Wir wollen auf Menschen außerhalb der Kirche zugehen und uns an der Lösung von Problemen unserer Gesellschaft beteiligen.

1.      Soziale, politische und ökologische Herausforderungen

Die Gemeinde muss mit der Verkündigung der Liebe Gottes zur Welt auf die Menschen außerhalb der Kirche zugehen und darf nicht nur darauf warten, dass Menschen in die Kirche kommen.

In der Gemeinde sollen Menschen aus Rath/Heumar und Ostheim ungeachtet ihrer sozialen Lage ein Zuhause finden können. In den Beeinträchtigungen und Bedrohungen des Lebens und Zusammenlebens in unsrer heutigen Welt ist die Gemeinde herausgefordert. Sie nimmt ihren Platz an der Seite der Benachteiligten ein.

Sie hilft nicht nur Auswirkungen von Not zu beheben, sondern auch die wirtschaftlichen und politischen Ursachen von Not.

Sie handelt an dem Ort, an dem sie lebt. Sie macht den Zusammenhang von lokalem und globalem Handeln bewußt.

  • Der Diakonieausschuss hat (neue) Herausforderungen zu erkennen und zu benennen, Maßnahmen anzudenken, erforderlichenfalls zu initiieren und gegebenenfalls zusammen zu führen.

  • Die Gemeinde kümmert sich um Kinder und Jugendliche und ihre Probleme am Ort (z.B. Langweile, Drogen, Arbeitslosigkeit, Schulprobleme, fehlende Spiel- und Treffmöglichkeiten).
    In der Gemeinde wird ein Jugendausschuss gebildet. Aufgabe des Jugendausschusses ist es, eine Bestandsaufnahme zu machen und Neuansätze in der Jugendarbeit vorzuschlagen bzw. vorzubereiten.

  • Die Gemeinde nimmt die Vereinsamung von alten Menschen wahr. Sie organisiert Seniorenclubs, Ausflugsfahrten und Besuchsdienste.

  • Die Gemeinde versucht, in ihren eigenen Häusern Müll zu vermindern und gesondert zu entsorgen, Energie z.B. durch kontrollierten Verbrauch und Wärmedämmung zu sparen.
    Der Bauausschuss plant Baumaßnahmen, die es ermöglichen, Energie aus sich erneuernden Quellen zu nutzen.

  • Für die Gemeinde ist das Projekt gemeindenahen und gemeinwesenorientierten betreuten Wohnens für ehem. Obdachlose zu einer festen Einrichtung und Aufgabe geworden.
    Im Fachausschuss Arche Königsforst engagieren sich Gemeindeglieder in dieser Arbeit.

  • Wie beim „betreuten Wohnen” so ist generell bei zeitlich befristeten Aufgaben, die die Gemeinde entsprechend ihrer Zielsetzung in der Gesellschaft übernommen hat, am Ende der jeweiligen Projektphase zu überlegen, ob sich die Gemeinde in diesem Aufgabenfeld auf Dauer engagieren soll - nach der Bedarfslage und nach ihren Möglichkeiten. Aktuelle Beispiele dafür sind der muttersprachliche Unterricht für kurdische Kinder in Ostheim und das Kirchenasyl in Rath/Heumar.

  • Die Gemeinde betrachtet die Entwicklung der verelendeten Kontinente unsrer Welt als Aufgabe, an der sie sich beteiligt und für die sie Bewußtsein wecken will.

2.      Beziehungen zu anderen Gemeinden und Kirchen

Mit anderen christlichen Kirchen und Konfessionen am Ort und in der weltweiten Ökumene weiß sich die Gemeinde trotz bestehender Unterschiede eins in Jesus Christus und seinem Geist.

Geistlich, sozial und politisch strebt die Gemeinde die Zusammenarbeit mit Gemeinden aus der eigenen und aus anderen Kirchen und die Zusammenarbeit mit der eigenen Landeskirche an, soweit es der Sache und den betroffenen Menschen dient.

Sie prüft Möglichkeiten der Aufgabenteilung in der Zusammenarbeit, um Kräfte zu sparen bzw. um sie wirkungsvoller einzusetzen.

  • Die evangelische Gemeinde arbeitet mit den anderen christlichen Gemeinden am Ort punktuell zusammen (Gottesdienste, Friedensgebete, Bibelwochen, Seminare, Feste, Sozialarbeit) und ist bestrebt, die Gemeinsamkeit auszuweiten.

  • Die Gemeinde weiß sich den in der Ökumene erkannten Herausforderungen, Gerechtigkeit - Friede - Bewahrung der Schöpfung, praktisch verpflichtet. Darum schließt sich die Gemeinde entsprechenden Initiativen an und unterstützt Ökumenische Hilfsprogramme.

  • Im Wohnprojekt für ehem. Obdachlose ist die Zusammenarbeit mit dem Amt für Diakonie fortzusetzen.

3.      Beziehungen zu Stadtteil, Kommune, politischen Parteien, nichtkirchlichen Gruppierungen

Die Gemeinde ist für alle Menschen im Stadtteil da. Sie nimmt teil am Leben ihres Stadtteils. Sie ist bestrebt, dem Leben und Zusammenleben im Stadtteil durch ihre Arbeit zu dienen.

Das kann geistlich, sozial, kulturell geschehen. Die Gemeinde übernimmt hier Verantwortung. Sie läßt sich in die Stadtteilarbeit einbinden, koordiniert und initiiert Projekte.

Soweit es der Erfüllung ihres Auftrags dient, arbeitet sie hier mit der Kommune, den Parteien und anderen nichtkirchlichen Gruppen zusammen. Sie hat dabei keine Berührungsängste, läßt sich aber auch nicht vereinnahmen.

Sie engagiert sich parteiisch in der Sache (s. Abschnitt 1), auch politisch, wahrt aber ihre Unabhängigkeit gegenüber politischen Parteien. Sie teilt sich Aufgaben mit nichtkirchlichen Kräften am Ort.

Sie enthält sich dabei des Konkurrenzdenkens und vermeidet kirchliche Herrschaftsstrukturen.

  • Die Gemeinde macht in Rath/Heumar und Ostheim Angebote, die das Leben der Menschen am Ort bereichern - besonders in Bereichen, ohne die das Leben von Menschen verarmt (z.B. Musik, Theater, künstlerisches Tun, Erfahrungen bei gemeinsamen Unternehmungen).

  • Die Gemeinde nimmt mit ihrer Kindertagesstätte gesamt-gesellschaftliche Aufgaben in Zusammenarbeit mit der Kommune wahr.

  • Gesamtgesellschaftliche Aufgaben nimmt die Gemeinde ebenso mit Projekten und Freizeiten für Kinder und Jugendliche wahr.

  • Die Gemeinde arbeitet mit dem „Veedel e.V.” in Ostheim zusammen durch Mitgliedschaft und gegebenenfalls durch eigene Initiativen. Sie achtet dabei auf effektive Aufgabenteilung zwischen den verschiedenen Beteiligten.

  • Die Gemeinde unterstützt die Arbeit des „Alten-, Kranken- und Familienpflegevereins e.V.” (AKF) in Rath/Heumar.

  • Die Gemeinde betreibt in Rath/Heumar weiter das mit anderen Kirchen bzw. Organisationen begonnene Projekt eines „Runden Tisches Armut” und beteiligt sich weiter am „Ostheimer AK” und dem „AK Wohnen Ostheim”.

  • Im Wohnprojekt für ehem. Obdachlose ist die Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und die Aufgabenteilung im Rahmen des Gewährleistungsvertrages weiter zu fuhren.

  • In der Flüchtlingsarbeit arbeitet die Gemeinde mit engagierten, sachkundigen und einflußreichen Persönlichkeiten bzw. Organisationen zusammen.

4.      Öffentliche Kommunikation

Die Gemeinde ist im Stadtteil präsent, erreichbar, transparent in dem, was sie tut, und erkennbar in dem, was sie will. Sie macht sich in ihrer Arbeit öffentlich bekannt.

Sie beteiligt sich an öffentlichen Diskussionen, an Bewußtseinsbildung und Aufklärung, die einem verantwortlichen Leben und Zusammenleben dienen. Sie nutzt dabei zeitgemäße Medien und Hilfsmittel.

  • Für die Öffentlichkeitsarbeit beruft das Presbyterium einen Ausschuss.

  • Die Gemeinde beteiligt sich an den regelmäßigen informativen Treffen des „Bürgerverein” in Ostheim und der AG der Ortsvereine in Rath/Heumar.

  • Die Gemeinde informiert in den IMPULSEN und in der Stadtteilzeitung sowie in Schaukästen über ihre Arbeit.

  • Die Gemeinde erarbeitet einen „Gemeindekompaß”, der die Aktivitäten und Personen der Gemeinde vorstellt.

  • Die Gemeinde überlegt die Einrichtung einer Informationsseite (Homepage) im Internet.

  • Das Presbyterium kann durch öffentliche Erklärungen und Handlungen seine politische Verantwortung wahrnehmen (Beispiel: Presbyteriums-erkläärung zum Golfkrieg, Kirchenasyl).

  • Das Presbyterium gibt damit auch einen Impuls zur Auseinandersetzung in die Gemeinde. Der Gemeinde obliegt die kritische Prüfung.

 

Kinderfreizeit

Nach der Freizeit ist vor der Freizeit!

Die Kinderfreizeit vom 04.-18.08.2019 steht an.

Noch

bis zur Abfahrt nach Faak am See (Österreich)

In der Zwischenzeit lesen Sie einfach noch mal die Berichte der Freizeit 2018

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