Gottesdienst zuhause feiern am Sonntag Quasimodogeniti 19. April

Gottesdienst zuhause feiern am Sonntag Quasimodogeniti 19. April

Wochenspruch 1. Petrus 1,3:
“Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.”

Lied des Sonntags: EG 108 Mit Freuden zart

2) Er ist der Erst, der stark und fest / all unsre Feind hat bezwungen / und durch den Tod als wahrer Gott / zum neuen Leben gedrungen, / auch seiner Schar verheißen klar / durch sein rein Wort, zur Himmelspfort / desgleichen Sieg zu erlangen.
3) Singt Lob und Dank mit freiem Klang / unserm Herrn zu allen Zeiten / und tut sein Ehr je mehr und mehr / mit Wort und Tat weit ausbreiten: / So wird es uns aus Lieb und Gunst / nach unserm Tod, frei aller Not / zur ewigen Freud geleiten.

Psalm des Sonntags: 116, 1-9.13
Das ist mir lieb, dass der Herr meine Stimme und mein Flehen hört. Denn er neigte sein Ohr zu mir; darum will ich mein Leben lang ihn anrufen. Stricke des Todes hatten mich umfangen, des Totenreichs Schrecken hatten mich getroffen; ich kam in Jammer und Not. Aber ich rief an den Namen des Herrn: Ach, Herr, errette mich!
Der Herr ist gnädig und gerecht, und unser Gott ist barmherzig. Der Herr behütet die Unmündigen; wenn ich schwach bin, so hilft er mir. Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der Herr tut dir Gutes. Denn du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten. Ich werde wandeln vor dem Herrn im Lande der Lebendigen. Ich will den Kelch des Heils erheben und des Herrn Namen anrufen.

Predigttext zu diesem Sonntag: Jesaja 40, 26-31
Hebt eure Augen in die Höhe und seht! Wer hat all dies geschaffen? Er führt ihr Heer vollzählig heraus und ruft sie alle mit Namen; seine Macht und starke Kraft ist so groß, dass nicht eins von ihnen fehlt.
Warum sprichst du denn, Jakob, und du, Israel, sagst: »Mein Weg ist dem Herrn verborgen, und mein Recht geht an meinem Gott vorüber«? Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der Herr, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt, sein Verstand ist unausforschlich.
Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. Jünglinge werden müde und matt, und Männer straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Erläuternde Gedanken
Am ersten Sonntag nach Ostern, Quasimodogeniti („Wie die Neugeborenen“), wurde die Mündigkeit im Glauben seit der Alten Kirche gefeiert: Tauffeste, Kommunion, Konfirmation. Der Predigttext aus Jesaja zeigt, dass ein Neuanfang im Glauben immer möglich ist: Dass wir Kraft und Stärke bekommen, und wir von Gottes guten Werken leben können. Eine tolle Zusage in diesen Zeiten!

Gebet zum Tag
Du Gott des Lebens, es tut gut, sich wieder an dir festzumachen. In deiner unfassbaren Weisheit leite du unser Tun und lenke unser Denken, dass wir Dich und unsere Mitmenschen nicht vergessen. In der Hoffnung, dass das Leben über den Tod siegt, schenke uns Freude, auch wenn unser Leben zeitweise eingeschränkt ist. Wir vertrauen dir unsere Kranken und Trauernden, unsere jungen Menschen und Liebenden heute besonders an. AMEN